Ein gesundes Raumklima ist entscheidend für Wohlbefinden und Bauschutz. In Wohnräumen entsteht ständig Feuchtigkeit – durch Menschen, Kochen, Duschen, Pflanzen oder sogar durch das Gebäude selbst. Wird diese Feuchtigkeit nicht abgeführt, drohen Kondenswasser, Schimmel und Schäden an der Bausubstanz. Damit das nicht passiert, hilft richtiges Lüften – und das ist einfacher, als viele denken.

So geht richtig lüften

  • Fenster 6–10 Minuten weit öffnen - möglichst Querlüften (Durchzug zwischen mehreren Fenstern)
  • 2 - 3 Mal täglich
  • Heizkörperventile kurz zudrehen
  • Nach Feuchtigkeitsquellen unbedingt sofort lüften (Duschen, Baden, Koche uws.)

Deswegen ist es wichtig

Moderne Gebäude sind sehr dicht gebaut. Dadurch findet kaum noch natürlicher Luftaustausch statt. Feuchtigkeit sammelt sich schneller an, besonders im Winter. 

Die Folgen:

  • Schimmelbildung
  • Feuchte Wände
  • Unangenehme Gerüche
  • Gesundheitsrisiken
  • Höhere Heizkosten

Richtiges Lüften verhindert all das – und verbessert gleichzeitig die Luftqualität.

Richtig lüften – einfach erklärt

Beim gekippten Fenster findet nur ein sehr geringer Luftaustausch statt, während gleichzeitig dauerhaft kalte Luft auf die Innenflächen trifft. Dadurch kühlen Wände und Fensterlaibungen stark aus, was die Bildung von Kondenswasser und damit Schimmel begünstigt. Zudem geht viel Heizenergie verloren, weil der Raum über lange Zeit auskühlt, ohne dass die feuchte Innenluft wirklich abgeführt wird. Stosslüften ist deshalb deutlich effektiver, schneller und schützt die Bausubstanz.

Die ideale relative Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 30 und 50 Prozent. Ein Hygrometer hilft, diese Werte im Blick zu behalten. Hygrometer sind bei uns auf Wunsch erhältlich.

  • Unter 30 %: Luft ist zu trocken
  • Über 50 %: Schimmelrisiko steigt deutlich

Viele Anzeichen für zu feuchte Räume werden erst spät bemerkt. Typische Hinweise sind beschlagene Fenster am Morgen, muffiger Geruch, dunkle Flecken in Ecken oder hinter Möbeln sowie klamme Bettwäsche oder Kleidung. Ein Hygrometer hilft, die Werte im Blick zu behalten und frühzeitig gegenzusteuern.

Die Temperatur beeinflusst, wie viel Feuchtigkeit die Luft aufnehmen kann. Warme Luft speichert mehr Wasser, kalte Luft deutlich weniger. Deshalb ist es wichtig, Wohnräume nicht zu stark auskühlen zu lassen – sonst kondensiert Feuchtigkeit schneller an kalten Oberflächen. Ideal sind 18–22 °C, je nach Raum.

Grosse Möbel direkt an der Aussenwand verhindern die Luftzirkulation. Die Wand dahinter bleibt kälter, wodurch sich dort leichter Kondenswasser bildet – ein idealer Nährboden für Schimmel. Ein Abstand von etwa 10 cm sorgt dafür, dass die Wand warm bleibt und Feuchtigkeit entweichen kann.

Ihr Ansprechpartner

Sie haben Fragen zum Unterhalt oder Pflege Ihrer Fenster? Unsere Ansprechperson ist für Sie da.

Laura Hunkeler hilft Ihnen gerne weiter.
Laura Hunkeler CSO / Leiterin Vertrieb 041 444 04 50 laura@1a-hunkeler.ch

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