Firmengeschichte

Seit über 243 Jahren in der 8. Generation

„Tradition und Innovation“ sind die Schlagworte, welche Rolf Hunkeler gerne verwendet, wenn er das Unternehmen 1a hunkeler mit Sitz in Ebikon vorstellt. Er leitet heute das Familienunternehmen in 8. Generation zusammen mit seiner Ehefrau Irene und den Geschäftsführern der jeweiligen Firmen und deren Teams.

 

Betriebsstandorte
Seit 1774 im Bruchquartier (unten links) - Stadtmodell Luzern um 1790
Seit 1867 auf dem Schlossberg - der Betrieb J. Hunkeler, Söhne um 1929
Nachfolgerundbau am Schlossberg geplant von Armin Meili (1930er)
Holzlager vor der neu erstellten Zimmereihalle in Ebikon nach 1945
Luftaufnahme des erweiterten Betriebsgeländes aus den 1980ern
2004 erstelltes Bürogebäude nach Minergie P-Standard

Ihrer langen Tradition bewusst, sammelten die Hunkeler seit mehreren Generationen Dokumente zur eigenen Firmengeschichte. Im Februar 2015 entschloss sich Rolf Hunkeler, dieses umfangreiche Material von einer Archivarin inventarisieren zu lassen. Dies tat er, da er davon ausging, 2017 das 160-jährige Jubiläum des Unternehmens feiern zu können. Um einen fundierten Überblick über die Geschichte des Familienbetriebs zu erhalten, beauftragte er ein Historikerteam. Deren Recherchen im eigenen Firmenarchiv, im Archiv der Stadt Luzern und dem Luzerner Staatsarchiv ergaben jedoch, dass die Vorfahren der Firma Hunkeler seit über 243 Jahren in 8. Generation als Zimmerleute tätig sind.

Die Familie Hunkeler kam ursprünglich aus dem Luzerner Untertanengebiet Ettiswil und erhielt auf Gesuch das Gastrecht des Stadtstaates Luzern. Aus dem Ratsprotokoll vom 14. Januar 1774 geht hervor, dass Jost Hunkeler als Zimmermann wohnhaft im Bruchquartier künftig in der Stadt als Zimmermann tätig sein darf. Mit ihm beginnt in 1. Generation die über 243-jährige Geschichte der Firma 1a hunkeler.

Fast 100 Jahre später belegt ein Kaufbrief aus dem Jahre 1867 den Erwerb eines Grundstücks am Schlossberg, an der heutigen Kreuzung Zürich- und Friedentalstrasse. Darauf erbauten sie ein Wohnhaus und daran angebaut Holzschöpfe, in der& sie ihr Geschäft als Zimmerleute weiterführten. 1931 zerstörte ein Brand den gesamten Betrieb. Es entstand ein neues Wohnhaus und ein Betriebsgebäude. Den Bau mit der markannten Rundung zeichnete der berühmte Luzerner Architekt Armin Meilie, der später auch das Kunsthaus entwarf. Interessant ist, dass das Gebäude an der Friedentalstrasse damals nur als "Porvisorium" bewilligt wurde. Das heutige Mehrfamilienhaus an dieser Stelle erinnert noch an die Form des alten Produktionsgebäudes.

In der 6. Generation, nach dem Zweiten Weltkrieg, kauften die Hunkeler Bauland in Ebikon, wo sie eine Zimmereihalle errichteten. Für rund 60 Jahre funktionierte der Betrieb auf zwei Standorte verteilt. Seit 2004 befindet sich die ursprüngliche Stadtluzerner Firma Hunkeler im Neubau in Ebikon.